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Prag, Jahresausflug

Ein kurzer, aber beeindruckender Trip nach Prag

Der diesjährige Jahresausflug führte unsere 39-köpfige Truppe vom 17. bis 19. Mai in die Stadt der 100 Türme - Prag - die Hauptstadt der Tschechischen Republik mit über
1 Million 250 Tausend Einwohnern.

Gruppenbild

Obwohl unser Bus am Vatertag bereits recht früh, um 7 Uhr startete, war die gesamte Reisegruppe bester Laune und voller Vorfreude auf ein tolles Wochenende. Kein Wunder…unterwegs gab es natürlich wie immer das obligatorische Eintracht-Hefezopf- Frühstück, das selbst Morgenmuffel in gute Stimmung versetzt.

Nach einem Zwischenstopp auf der Burg Wernberg mit leckerem Mittagessen kamen wir um ca. 16.30 Uhr in Prag an. Nachdem die Gepäckstücke schnell auf den Zimmern verstaut wurden, ging es direkt los zu einer kleinen Stadtführung mit unserer Gästeführerin Jindra Kollerova. Sie geleitete uns zu Fuß durch die wunderschöne Altstadt Prags und zeigte und erklärte uns die historischen Hintergründe zur Stadt und ihrer prächtigen Gebäude.

Hierbei durften der Wenzelplatz, der Altstädter Ring mit seiner Touristenattraktion, dem Rathaus und der astronomischen Uhr, der St. Niklaskirche, der Teynkirche, oder uns besser bekannt unter „Harry-Potter-Kirche“, dem „Storchhaus“ mit seiner wunderschön bemalten Fassade, das Theater, der Pulverturm, das Rudolfinum, die Karlsbrücke und selbstverständlich die unzähligen, romantischen  

Harry-Potter-Kirche 1

Teynkirche, oder auch Harry-Potter-Kirche genannt

Gässchen und Winkelchen, gesäumt von vielen, wunderschönen Straßenlaternen nicht fehlen.

Rathaus

Das Rathaus mit seinem Publikums- magnet, der astronomischen Uhr

Führung

Frau Kollerova erklärt uns die Stadt...

Rudolfinum

Das Rudolfinum, hier finden Konzerte statt

Führung 3

Die Straßen- und Kirchenfassaden der Stadt begeisterten uns mit ihrer bunten Mischung von Architekturstilen der verschiedensten Jahrhunderte, die von der Romantik über Gotik und Renaissance bis zum Barock reichen.
Kein Wunder, dass hier ein Fotoapparat nach dem anderen gezückt wurde...

Das anschließende Abendessen fand mit Buffet und Akkordeonmusik bei einer kleinen Schifffahrt auf der Moldau statt.

Essen Schiff

Mit einbrechender Dunkelheit zeigte sich Prag von seiner allerschönsten Seite und brachte uns mit seinen wunderschön hell erleuchteten Gebäuden und der Fahrt durch die über 500 m lange Karlsbrücke ins Schwärmen.

Akkordeon
Karlsbrücke

Wunderschöner Blick auf die beleuchtete Karlsbrücke

Dieser erste Tag in Prag fand einen gemütlichen Ausklang an der hoteleigenen Bar und selbstverständlich gingen alle ziemlich zeitig zu Bett, um für den nächsten Tag in Form zu sein.

Am Freitag brachen wir direkt nach dem Frühstück um 9 Uhr auf zu einer Führung durch die Prager Burg, auch „Hradschin“ genannt, die im 9. Jahrhundert erbaut wurde und abgesehen von kurzen Unterbrechungen als machtpolitisches Zentrum von Prag und Böhmen diente. Leider wurde hier an diesem Tag hoher Staatsbesuch erwartet, so dass wir leider keine Wachablösung zu sehen bekamen.
Dennoch gab es mit dem Alten Königspalast, der St.-Georgsbasilika, der St.-Veits- Kathedrale und dem Goldenen Gässchen immer noch genügend Sehenswürdigkeiten für uns zu entdecken.

St.-Veits-Kathedrale

Die St. Veits-Kathedrale

Alter Königspalast 3

Der alte Königspalast

Goldenes Gässchen
St. Georgsbasilika

Die St. Georgs-Basilika

Das “Goldene Gässchen” lädt mit seinen vielen kleinen Lädchen zum Shoppen ein.

Nach der anstrengenden Tour durch die Prager Burg gönnten wir uns in einer kleinen Bierstube ein leckeres Mittagessen und ein kühles Gläschen Bier - absolut verdient - bevor dann Gelegenheit war, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden!

Essen 2

...kaum ohne Stadtführerin wirkte die Gruppe schnell etwas desorientiert und verschreckt in der “großen, weiten Welt”...

ohne Führung

Nachdem am zweiten Tag jeder die Stadt nach Lust und Laune durchstreifen konnte, ging es nach einem gemeinsamen Abendessen im Hotel in ein für Prag typisches Schwarzlicht- Theater, in dem schwarz gekleidete Schauspieler mit Requisiten für den Zuschauer teils nicht zu sehen sind. Eine Kombination aus Pantomime und Tanz in knalligen Farben weckt die Objekte zu eigenartigem Leben. Das Schwarze Theater soll die Fantasie der Zuschauer anregen und Emotionen reizen. Für uns ein noch nie erlebtes, kurioses Ereignis, das alle mit einem Lächeln im Gesicht verließen. Beendet wurde dieser Tag natürlich wieder mit einem letzten, gemeinsamen „Absacker“ an der Hotelbar.

Am nächsten Tag ging es bei schönsten Sonnenschein leider direkt nach dem Frühstück  wieder auf den Nachhause-Weg…jedoch nicht ohne einen kleinen Zwischenstopp in Pilsen einzulegen. Hier durften wir die Pilsner Brauerei besichtigen. Obwohl Samstag war, wurde kräftig gearbeitet und wir sahen wie hier seit dem Jahre 1842 das leckere, kühle Nass vom Feld in die Flasche gelangt. Alle Zutaten wie Wasser, Gerste, Malz, Hopfen und Hefe kommen direkt aus der Pilsner Umgebung und das Bier bekommt

Besichtigung Pilsen

seinen typischen Geschmack durch das Rösten und vor allem durch das dreifache Auf- kochen und Maischen.

Besichtigung Pilsen 3

Krönender Höhepunkt der Besichtigung war für uns der Besuch des historischen Brauereikellers mit seinem Eiskeller und den 9 km langen, von Hand gehauenen Gängen.

Hier durften wir uns vom tollen Geschmack des Bieres überzeugen und das unfiltrierte, nicht pasteurisierte Pilsner Urquell direkt vom Eichenholz-Fass probieren.
Nach der Besichtigung gab es für uns im Brauerei-Restaurant ein letztes Mal böhmische Knödel und ein Gläschen Bier und dann ging es ab nach Hause.

Besichtigung Pilsen 2

Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Waltraud Nowak, die diesen Ausflug wieder für uns geplant hat und leider krankheitsbedingt selbst nicht dabei sein konnte. Ihren Part, was Organisation und Planung vor Ort angeht übernahmen ganz spontan, jedoch fürs erste Mal absolut gekonnt unsere Andrea Huppert und Elke Kummer.

Nochmals vielen Dank für diesen tollen, erlebnisreichen Ausflug!

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